вторник, 8 марта 2016 г.

Von der sprachschöpferischen Gewalt der Tippfehler

♦♦♦

Ein paar verstreute Anmerkungen zum Thema

♦♦♦
Außer der von kompetenten Persönlichkeiten energisch weitergetriebenen Entwicklung des Genderdeutsch (siehe hierzu etwa meine Abhandlung „Von einemProfessorenindividuum“), der von nicht minder kompetenten Persönlichkeiten forcierten Reform der deutschen Rechtschreibung (siehe etwa „Vom rechten undunrechten Schreiben") sowie den hochpoetischen ausdrucksstarken Wortneuschöpfungen aus der Feder deutscher Politiker und Journalisten (siehe etwa „Putinversteher“ und sonstige Meisterwerke zeitgenössischer Wortschöpfungskunst) kann, bei rechtem Zugriff, die Sprache zusätzlich noch durch Tippfehler eine Bereicherung erfahren.

 Im Nachfolgenden zwei willkürlich herausgegriffene Beispiele aus der alltäglichen Praxis:

♦♦♦


"verwoffte" statt "verwirrte"

Jetzt muß man nur noch anhand der Lautkomposition herausfinden, was dieses Verbum "verwoffen" bedeuten könnte; und schon ist die deutsche Sprache in ihrer Entwicklung wieder ein Schritt weiter

♦♦♦

Nach kurzer Espressopause setzte ich mich an mein Gerät und tippte weiter.

Als zweites Wort nach der Erfrischung erschien auf dem Schirm vor mir das Wort Ubduabner.

Wohl mehrfach danebengetippt.

Aber das Wort find ich großartig. Vielleicht der Name für eine noch zu schaffende Gestalt.

Im Keime steckt sie, die Gestalt, schon drin in diesem Lautgemälde; man muß sie nur rausholen.

Ubduabner
♦♦♦
Es leben die Tippfehler!